Mit ‘Shoa’ getaggte Beiträge

>>> Jüdisches Leben in Wien seit dem Mittelalter als PDF zum Download

>>> Kompetenzorientierte Aufgabenstellung zu Rassismus und Antisemitismus als PDF zum Download

 

STATION 1: Das Jordan Haus – Judenplatz 2

Wer aufmerksam durch Wien geht, insbesondere durch die Leopolsstadt und die Innere Stadt, bemerkt zahlreiche Zeichen vergangenen und aktuellen jüdischen Lebens, aber auch jüdischen Leidens, in der Stadt.

Hinrichtung von Juden in Wien 1421Der Name „Jordan-Haus“ leitet sich vom ersten Hauseigentümer Georg Jordan ab, der dieses Gebäude im Jahr 1497 an der Stelle eines älteren Baus errichten ließ. Auffallend ist das vermutlich auch um 1500 entstandene Relief mit der Darstellung der Taufe Jesu im Fluss Jordan mit der Inschrift:

„Durch die Fluten des Jordan wurden die Leiber von Schmutz und Übel gereinigt. Alles weicht, was verborgen ist und sündhaft. So erhob sich 1421 die Flamme des Hasses, wütete durch die ganze Stadt und sühnte die furchtbaren Verbrechen der Hebräerhunde. Wie damals die Welt durch die Sintflut gereinigt wurde, so sind durch das Wüten des Feuers alle Strafen verbüßt.“

Die erste Vertreibung und Ermordung der Wiener Juden (die erste Gesera) im Jahr 1421 wird hier als Sühne für die „furchtbaren Verbrechen“ der Juden dargestellt und gerechtfertigt. Unter den „furchtbaren Verbrechen“, die jahrhundertelang in Europa den Juden zum Vorwurf gemacht worden sind zählen der Gottesmord, die Ermordung christlicher Kinder sowie die Hostienschändung. Mit der ersten Gesera kam die „erste Epoche“ der Juden in Wien zu einem Ende.

Grob gesprochen gab es bis zur Shoah während des Zweiten Weltkriegs drei große „Epochen“ der jüdischen Gemeinde in Wien. Die erste Epoche war die mittelalterliche Gemeinde in der Gegend rund um den heutigen Judenplatz von der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis zur ersten Gesera 1421. Die zweite „Epoche“ war die Wiederansiedlung von Juden seit dem 16. Jahrhundert, wobei die Juden seit 1624 ein Getto auf dem Gebiet der heutigen Leopoldstadt westlich der Taborstraße zugewiesen bekamen. Mit dem Vorwurf der Spionage für die vorrückenden Türken wurde die zweite generelle Vertreibung aller Juden durch König Leopold I im Jahr 1670 begründet. Nur noch einzelne, der Wirtschaft und dem Staat nützliche Juden wurden in Wien „toleriert“, so der Hoflieferant Samuel Oppenheimer.

Mit dem sogenannten „Toleranzpatent“ von Joseph II gab es zwar keine staatsbürgerliche Gleichstellung der Juden, es wurden aber einige besonders diskriminierende Bestimmungen beseitigt wie die Verpflichtung, Bärte zu tragen. Seit dem späten 18. Jahrhundert stieg die Zahl der Juden in Wien wieder an, vor allem durch Zuwanderung aus Böhmen, Mähren und Ungarn, später aus Galizien. Einige der berühmtesten Wiener des 19. und 20. Jahrhunderts stammten aus jüdischen Familien, so die in Wien geborenen Schriftsteller Joseph Roth und Arthur Schnitzler, der Hollywood-Regisseur Billy Wilder sowie der aus Mähren (heute Tschechien) eingewanderte Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud. Im 19. Jahrhundert wurde auch die heute berühmteste Wiener Brauerei von der jüdischen Familie Kuffner betrieben. Diese dritte Epoche fand mit der Emigration bzw. der Vernichtung der rund 180.000 in Wien lebenden Juden während des Zweiten Weltkriegs ein Ende. Nur wenige überlebende Juden kamen nach dem 2 WK wieder nach Wien, heute hat die Kultusgemeinde rund 7.000 Mitglieder.

STATION 2: Museum Judenplatz – Judenplatz 8

Die erste größere Zuwanderung von Juden nach Wien war in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, und das war in mehrerlei Hinsicht kein Zufall. Es war die Zeit, zu der jüdische Bewohner_innen in England durch den König von England vermehrter Verfolgung ausgesetzt waren und im Jahr 1290 endgültig aus England vertrieben wurden. AMoneylenders and trading minorities in the Middle Ages.

In Frankreich wiederum gab es im 13. Jahrhundert eine große soziale und religiöse Oppositionsbewegung von „Häretikern“. Die einflussreichste dieser häretischen Bewegungen, die Katharer (von denen sich der Begriff „Ketzer“ ableitet), waren auch besonders dadurch charakterisiert, dass sie anderen Religionen wie dem Judentum mit großer Toleranz begegneten. Das südlichen Frankreich, wo die Katharer großen Einfluss hatten, war für viele Jüdinnen und Juden ein sicherer Hafen und ein Zufluchtsort zu einer Zeit, als Anit-Judaismus in Westeuropa zunahm. Hier enstand im 13. Jahrhundert die „Kabbala“, die mystische Denkschule der Juden.

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Die Aufgaben vom „Moodle Kurs“

>>> Aufgabe zur Dokumentation „Die SS – Hitlers Todesbrigaden“ (Teil 1 und 2) als PDF

Eine Geschichtserzählung auf Grundlage von Quellen erstellen

Die Quellen sprechen ist eine Sammlung von Quellen zur Geschichte Nazi-Deutschlands und des Zweiten Weltkriegs 1933 -1945. Die Quellen sind nach zeitlichen und geografischen Kriterien in acht verschiedene Teile gegliedert. Suche mindestens fünf Quellen aus einem der Teile aus und verfasse mit Hilfe der Informationen aus den Quellen deine eigene Geschichtserzählung. Überlege dir, welche Fragen du mithilfe der Quellen beantworten kannst und finde eine eignene Überschrift für deinen Geschichtetext.

>>> Link zu „Die Quellen sprechen“

>>> examtime-Quiz zu Nazi-Deutschland und der Zweite Weltkrieg

>>> Aufgabe: Time Line zu „Der Weg in den Zweiten Weltkrieg“ als PDF

>>> Aufgaben (TRUE-FALSE) zu „Das Dritte Reich und der Zweite Weltkrieg“ als PDF

>> > Link zur Prezi „Opfer des Zweiten Weltkriegs“

 

WIE WURDE DIE JÜDISCHE BEVÖLKERUNG IM DRITTEN REICH DISKRIMINIERT?

NS_Novemberpogrom_Synagoge1935 wurde im „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ und anderen sogenannten „Nürnberger Gesetzen“ die Ehe und außereheliche Beziehungen zwischen Juden und sogenannten Ariern unter Strafe gestellt. Die deutschen Juden verloren die Staatsbürgerschaft. Bei den Novemberpogromen 1938 (der sogenannten „Reichskristallnacht“) wurden zahlreiche jüdische Geschäfte und Synagogen zerstört und zahlreiche Juden von Nazis getötet. In Wien wurden alle Synagogen bis auf eine einzige Synagoge zerstört. Mit der Arisierung wurden Juden gezwungen, ihr Vermögen (Wohnungen, Geschäfte – z.B. die Ottakringer Brauerei in Wien u.a.) fast entschädigungslos an „Arier“ abzutreten. Unter den Begünstigten der Arisierungen waren v.a. langjährige Mitglieder der NSDAP.

Die Entstehung der „Achse Berlin-Rom“ 1936

Die Regierung des „Tausendjährigen Reiches“ unter Diktator Hitler verhängte gegen Österreich die sogenannte „1000-Mark-Sperre“, welche zu Einbußen in der damals schon bedeutenden Tourismuswirtschaft führte. Der italienische Diktator Mussolini begann einen EroberungsMussolini_Hitlerkrieg gegen Abessinien (= Äthiopien) mit dem Ziel der Vergrößerung des italienischen Kolonialreichs. Weil dieser Krieg von der Mussolini gegenüber bisher eher freundlich eingestellten Regierung Großbritanniens abgelehnt wurde, versuchte Mussolini, die Unterstützung Hitlers zu erhalten. Im Austausch dafür übergab Mussolini Österreich, als dessen Schutzherr er sich bisher gesehen hatte, als Einflussgebiet an das „Dritte Reich“. Damit wurde die sogenannte „Achse Berlin – Rom“ geschlossen.

Der „Anschluss“ Österreichs 1938

Der österreichische Diktator Kurt Schuschnigg, der seit Juli 1934 im austrofaschistischen „Ständestaat“ an der Macht war, nachdem sein Vorgänger Dollfuß bei einem Putschversuch von Nazis ermordet worden war, hob auf Verlangen Hitlers das Verbot der NSDAP auf und ernannte einen Nazi zum österreichischen Innenminister. Hitler, der in Deutschland aufgrund der gigantischen Ausgaben für die Aufrüstung kurz vor dem Staatsbankrott stand, drängte auf einen „Anschluss“ (= Annexion) Österreichs, da er die Gold- und Devisenreserven der österreichischen Nationalbank benötigte, um den deutschen Staatshaushalt zu sanieren. Das österreichische Bundesheer, das im Februar 1934 noch den Befehl erhalten hatte, auf Sozialdemokraten zu schießen, wurde nicht eingesetzt, um sich dem Einmarsch der Wehrmacht nach Österreich entgegenzustellen, da Schuschnigg „kein deutsches Blut vergießen“ wollte.

Das Münchner Abkommen und die Ausplünderung der Tschechoslowakei 1938/39 Tschech/inn/en protestieren gegen den Einmarsch der Wehrmacht in Prag 1939

Nach der Annexion Österreichs stellte Hitler weitere Forderungen. Darauf reagierten die britische und die französische Regierung mit der sogenannten Appeasement-Politik, die auf eine Verständigung mit dem nationalsozialistischen Deutschland abzielte. So wurde z.B. im September im Münchner Abkommen die Abtrennung des Sudetenlandes von der Tschechoslowakei und die Angliederung an das Deutsche Reich akzeptiert. Auch nach dem Einmarsch der Wehrmacht in die sogenannte Rest-Tschechoslowakei ein halbes Jahr später gab es lediglich Proteste der britischen und französischen Regierung. Mit der Ausplünderung der tschechoslowakischen Wirtschaft und der Devisenreserven konnte der deutsche Staatsbankrott ein weiteres Mal abgewendet werden. Polen erhielt nun eine Garantieerklärung der britischen Regierung für den Fall eines deutschen Angriffs.

Der Überfall auf Polen – Der Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939

Nach die Erbeutung der Gold- und Devisenreserven der österreichischen und tschechoslowakischen Nationalbank konnte der deutsche Staatsbankrott zwar hinausgezögert werden, die Rüstungsausgaben explodierten allerdings weiter. Die Führung des Dritten Reichs setzte nun die nächsten Schritte ihrer Eroberungspolitik. Nachdem Hitler mit dem sowjetischen Machthaber Stalin einen „Nicht-Angriffs-Pakt“ geschlossen hatte, überfiel die Wehrmacht am 1. September 1939 Polen, damit begann der Zweite Weltkrieg, Großbritannien trat in den Krieg gegen Deutschland ein. Die polnische Armee war in wenigen Wochen besiegt, die polnische Wirtschaft wurde von den Nazis systematisch für die weiteren deutschen Kriegspläne ausgeplündert. NS_Warschauer_GhettoNoch im selben Jahr wurde damit begonnen, die osteuropäische jüdische Bevölkerung in Ghettos umzusiedeln, wo sie unter unmenschlichen Bedingungen (beengter Wohnraum, mangelnde Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten usw.) leben mussten. Noch vor Beginn der Deportationen (= zwangsweise Einlieferung) in die Vernichtungslager starben hunderttausende an Unterernährung und Krankheiten in den Ghettos.

Hier ein Teaser zur Dokumentation „Liza ruft!“ über das Leben der 1923 in Litauen geborenen Jüdin Fania Brancovskaja, die während des Zweiten Weltkriegs im Widerstand gegen die Nazis engagiert war.

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>>> Parteien der Weimarer Republik als PDF

>>> Hitlers Ziele und die Errichtung der Diktatur 1933 als PDF

>>> Link zu einem Video über die Geschichte des Rassismus

  1. Ideologie und Propaganda im Dritten Reich: Propagandaminister Goebbels versuchte der deutschen Bevölkerung die Errichtung der faschistischen Diktatur als Lösung aller Probleme zu präsentieren. Die jüdische Bevölkerung wurde als „rassisch minderwertig“ diffamiert und die Deutschen auf den kommenden Eroberungskrieg des Dritten Reichs eingestimmt. Dazu gibt es im folgenden Link zu einem Artikel auf Wikipedia ausführliche Informationen: >>> Propaganda im Dritten Reich. Folgende Unterlagen gibt es als PDF zum Download: >>> Propaganda-Plakate im Dritten Reich und >>> Propagandaminister Goebbels will den „totalen Krieg“  
  2. Jugendliche zur Zeit des Dritten Reichs: In der „Hitler-Jugend“ sollten Kinder und Jugendliche durch Übungen auf die ihnen zugedachte Rolle als Soldaten im Eroberungskrieg des Dritten Reichs vorbereitet werden. Auch im Unterricht wurde den Kindern die „Überlegenheit der Arier“ beigebracht. Dazu gibt es im folgenden Link zu einem Artikel auf Wikipedia ausführliche Informationen: >>>“Hitler-Jugend“ im Dritten Reich Folgende Unterlagen zum Thema Schulunterricht im Dritten Reich gibt es als PDF zum Download: >>> Schulunterricht im Dritten Reich
  3. Frauen im Dritten Reich: Jahrzehntelang hatten Frauen gegen ihre Diskriminierung in der Gesellschaft, gegen den erschwerten Zugang zu Bildung gekämpft und hatten nach dem Ersten Weltkrieg gleiche politische Rechte in Deutschland erhalten. Nach der Vorstellung der nationalsozialistischen Machthaber waren den Frauen in erster Linie die Rolle als Hausfrau und Mutter zukünftiger Soldaten zugedacht. Mehr dazu im folgenden Link zu einem Artikel auf Wikipedia: >>> Frauen im Dritten Reich
    Frauen im Dritten Reich→     „Frauen haben nichts in der politischen Öffentlichkeit zu suchen.“ (Joseph Goebbels, Tagebuch  1933) →     In der NSDAP gab es keine führende Rolle, die von einer Frau besetzt worden war

    ♀        Aufgabe der Schule: rassistische Ideologie verbreiten und die Schüler/innen auf einen neuen Krieg vorbereiten

    ♀        BDM: Bund Deutscher Mädel – ironisch auch: ´´Bald Deutsche Mutter´´

    →     Ziel: Auf die zukünftige Mütterrolle vorbereiten

    →     Uniformen waren Pflicht

    ♀        Während des zweiten Weltkriegs:

    →     Frauen mit vielen Kindern wurden mit dem Mutterkreuz ausgezeichnet

    →     Der Plan der Regierung, die Frauen auf die Rolle als Hausfrauen und ´´Gebärmaschinen´´ zu beschränken, konnte trotzdem nicht umgesetzt werden

    →     Viele Männer waren als Soldaten im Krieg, also mussten Frauen auch ´´Männerberufe´´ – sie wurden allerdings schlechter bezahlt als die Männer

     

  4. Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung im Dritten Reich bis 1939: Der Antisemitismus wurde nach der Machtübernahme der Nazis in den „Nürnberger Gesetzen“ zu geltendem Recht. Zu diesen Gesetzen und wie die jüdische Bevölkerung in Deutschland darunter litt, findet sich  im folgenden Link zu einem Artikel auf Wikipedia ausführliche Informationen: >>> Diskriminierung der Jüdischen Bevölkerung im Dritten Reich bis 1939 Einen Radiobeitrag gibt es unter dem folgenden Link zum Anhören: >>> Radiosendung zum Thema „Die Nürnberger Gesetze“ (22 Minuten)
  5. Zum Thema Vernichtung der jüdischen Bevölkerung im Dritten Reich, also zur Shoah oder dem Holocaust,  finden sich  im folgenden Link zu einem Artikel auf Wikipedia ausführliche Informationen: >>> Die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung im Dritten Reich. Auf der „Wannseekonferenz“ wurde im Jahr 1942 die Shoah organisiert, dazu mehr im folgenden Link zum Anhören: >>> Radiosendung zum Thema „Die Wannseekonferenz“ (21 Minuten) Reinhard Heydrich war gemeinsam mit Heinrich Himmler, dem Führer der SS, prominent an der Vernichtungspolitik im Dritten Reich beteiligt, im folgenden Link zum Anhören:  >>> Reinhard Heydrich – Der Architekt des Holocaust
  6. Widerstand im Dritten Reich: Zehntausende politische Gegner, v.a. Kommunisten, Sozialdemokraten und andere, die sich der Errichtung der faschistischen Diktatur widersetzten, wurden seit 1933 in Konzentrationslagern inhaftiert. Trotzdem gab es weiterhin Menschen, die sich unter schwierigen Bedingungen gegen Hitlers Regierung und seit 1939 auch gegen den Eroberungskrieg wehrten. Hier ist ein Link zu einem >>> Radiobeitrag zur Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ zum Anhören. Zum Thema Widerstand finden sich  im folgenden Link zu einem Artikel auf Wikipedia ausführliche Informationen >>> Widerstand im Dritten Reich
  7. Zwangsarbeit im Dritten Reich: Die Regierung des Dritten Reichs gab  riesige Summen für die Aufrüstung der Wehrmacht aus, um einen Eroberungskrieg vorzubereiten. Nachdem seit 1939 immer mehr Soldaten in den Eroberungskrieg geschickt wurden, fehlten in der Rüstungsindustrie hunderttausende Arbeitskräfte. Aus den besetzten Ländern, vor allem aus Osteuropa, mussten hunderttausende Menschen als Zwangsarbeiter im Dritten Reich arbeiten. Dazu finden sich  im folgenden Link zu einem Artikel auf Wikipedia ausführliche Informationen >>> Zwangsarbeit im Dritten Reich  Auch Kinder und Jugendliche wurden zu härtester Arbeit gezwungen, ein Bericht darüber als PDF zum Download: >>> Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen im Dritten Reich