Von der Bankenrettung zur „Staatsschuldenkrise“ in der EU…

Veröffentlicht: 28. Februar 2013 in Oberstufe
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Staatliche Bankenrettung in letzter MinuteMehrere Milliarden Euro an Steuergeldern sollen die Gläubiger der Hypo Alpe Adria Bank von der österreichischen Regierung bekommen. Das ist nicht das erste Mal, dass mit öffentlichen Geldern dafür gehaftet wird, dass „Investmentprofis“ Milliarden verspekuliert haben.  Der Zusammenbruch der US-amerikanischen Bank Lehman Brothers löste im Jahr 2008 eine Krise auf dem Banken- und Finanzsektor aus. Mit der AIG-Bank  wurde erstmals eine Bank von der Regierung der USA vor einer Pleite gerettet.

Es dauerte nicht lange, bis die Krise auch europäische Banken erreichte. In Island gingen Banken pleite und zahlreiche Bankdirektoren wurden vor Gericht zur Verantwortung gezogen. In den meisten EU-Ländern wurden keine Banken zur Verantwortung gezogen. Hier wurde die Verantwortung von der EU und den Regierungen der Mitgliedsstaaten übernommen und viele 100 Milliarden Euro an Steuergeldern innerhalb kürzester Zeit in den Banken- und Kreditsektor gepumpt. Nachdem jahrelang private Investoren von privaten Banken viele 100 Milliarden an Krediten aufgenommen hatten, fast ohne jede politische oder sonstige Kontrolle, mussten nun plötzlich innerhalb kürzester Zeit riesige Summen an Steuergeldern den Banken und den Gläubigern ausbezahlt werden. Und so war in kürzester Zeit aus der Kredit- und Bankenkrise eine Staatsschuldenkrise in der EU geworden. Die folgende TV-Dokumentation (Dauer: 54 Minuten) versucht die Entwicklungen nachvollziehbar zu machen und das Staatsgeheimnis zu lüften: Wer bekommt denn nun eigentlich die vielen Milliarden an Steuergeldern.

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